06.10.2020
Aktuelles

Vielfalt gewinnt! Azubis erforschen die Menschenrechte

Menschenrechte im Arbeitsalltag

Viele Seminare mussten im ersten Halbjahr 2020 abgesagt werden oder wurden in den digitalen Raum verlegt. Umso motivierter war die Gruppe der Azubis der Stadt Frankfurt, als es Anfang September mit Arbeit und Leben Hessen zum „echten“ Seminar nach Berlin ging. Unter Einhaltung aller geltenden Hygieneregeln setzten sich die Auszubildenden mit dem – zunächst sperrigen – Thema Menschenrechte auseinander. Dass die Debatte um die Menschenrechte noch immer hochaktuell ist und nach wie vor für deren Einhaltung gekämpft werden muss wurde z.B. im Gespräch mit Mitarbeitenden des von GLADT e.V. zu Kämpfen und Errungenschaften der LGBTIQ-(Lesbisch-, Schwulen-, Bi-, Trans-, Inter-, Queeren-)Community deutlich. Und auch beim Besuch bei ‚HYDRA – Treffpunkt und Beratungsstelle für Prostituierte‘ waren Biographien und (Arbeits-)Alltag von Sexarbeiter*innen und die Schnittstelle zu verschiedenen Menschenrechten Thema. Abschließend reflektierten die angehenden kaufmännischen Angestellten, wie sie sich in ihrem Arbeitsleben in der kommunalen Verwaltung für mehr Gleichbehandlung und die Einhaltung der Menschenrechte positionieren können.


Das Seminar fand statt im Rahmen des Projekts „Vielfalt gewinnt - Diversity Perspektiven für die Arbeitswelt“ gefördert durch das Programm des Hessischen Informations- und Kompetenzzentrums gegen Extremismus: „Hessen – aktiv für Demokratie und gegen Extremismus“. In Kooperation mit dem Kommunalen Jugendbildungswerk und dem Jugend- und Sozialamt der Stadt Frankfurt wurde das Seminar für die Auszubildenden entwickelt und durchgeführt.

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