15.05.2017
Auslandsseminar

Kreta 1941

Deutsche Kriegsschuld in der Ägäis und die Frage der Aufarbeitung

Als am 20. Mai 1941 deutsche Fallschirmjäger auf Kreta landeten, begann für die Bevölkerung eine Zeit des Schreckens. Bis zu 50.000 Soldaten waren zeitweise auf der Insel stationiert. Sie stießen auf den erbitterten Widerstand der Bevölkerung. Die Deutschen rächten sich mit beispiellosen Massakern an Männern, Frauen und Kindern. Bis heute sind die deutschen Kriegsverbrechen nicht aufgearbeitet. Im Gegenteil: Die Kameradschaften der Gebirgs- und Fallschirmjäger pflegen ihre Tradition weiter. Wir wollen uns deshalb mit den Kriegsverbrechen und der Ausplünderung der Insel beschäftigen. Wir wollen die Karrieren der Kriegsverbrecher und ihr Wirken in der Bundesrepublik beleuchten und nach der Notwendigkeit einer deutschen Erinnerungskultur fragen.

Termin: 15.05.-21.05.2017

Ort: Iraklio, Kreta

Preis auf Anfrage


Anmeldung ausschließlich über: hanau(at)dgb.de; Die Anerkennung nach dem Hessischen Bildungsurlaubsgesetz ist beantragt. Der Bildungsurlaub findet in Kooperation mit dem DGB Südosthessen unter dem Dach von Arbeit und Leben Main-Kinzig statt. Weitere Informationen erhalten Sie von Herrn Alexander Wicker, Telefon: 06051-91679-12

Anmeldung

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Einzelzimmer (gegen Aufpreis)
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