Mit der Frage, warum Gewerkschaften heute für Jung und Alt wichtig und notwendig sind, setzen wir unsere Seminarreihe zur sozialen Demokratie fort. Die DGBGewerkschaften vertreten ca. 6 Millionen abhängig Beschäftigte. Nur durch solidarisches Handeln können sie Tarifverträge aushandeln, die gute Arbeitsbedingungen und auskömmliche Löhne sichern. Auch die soziale Absicherung – etwa Kranken- und Rentenversicherung – hängt von einer aktiven Gewerkschaft ab. Für Auszubildende kämpft sie um gute Ausbildungsbedingungen, eine existenzsicherende Vergütung und Übernahme nach der Ausbildung. Für Rentner:innen gilt: Nur wenn Gewerkschaften Lohnerhöhungen erstreiten, wird auch die Rente erhöht. Junge und ältere Menschen sollen über diese Themen ins Gespräch kommen.
Im Seminar wird uns Roland Väth, AG Frieden der Naturfreunde, seine Arbeit vorstellen und mit uns ins Gespräch kommen. Wir schauen auf aktuelle Entwicklungen in Kommunal- und Landtagswahlen, autoritäre Verschiebungen sowie Handlungsoptionen der Gewerkschaften. Wir entwickeln gemeinsam praxisnahe und wirksame Strategien für den Umgang mit rechten Bedrohungen. Mit Stefan Würzbach, DGB, Abteilungsleiter Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, sprechen wir über Reformen, die den Sozialstaat bedrohen.