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Handreichung „Ankommen in Deutschland“ jetzt auf Arabisch verfügbar!

Das Bild zeigt eine Gruppe von etwa zwölf jungen Menschen in einem Seminarraum. Sie stehen nebeneinander, teilweise auch leicht hintereinander, und halten jeweils die Broschüre in der Hand. Die Menschen lächeln und wirken fröhlich. Im Hintergrund sind mehrere Informationsplakate sichtbar, unter anderem mit dem Logo „THAMM“.
Angehende Fachkräfte und Azubis in Marokko mit der Broschüre auf Arabisch

Wir freuen uns sehr, dass die Broschüre „Ankommen in Deutschland“, die im vergangenen Jahr von Arbeit und Leben Hessen für Auszubildende und Fachkräfte aus dem Ausland sowie deren Arbeitgeber*innen veröffentlicht wurde, ab sofort auch in arabischer Sprache erhältlich ist.

Unsere praxisnahe Handreichung entstand im Rahmen des Programms „THAMM Plus“ der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH. Sie bündelt wertvolle Einblicke, umfangreiche Expertise sowie die gesammelten Erfahrungen zahlreicher Azubis, Fachkräfte und Arbeitgeber*innen aus den Bereichen Migration und Integration. Mithilfe von Interviews und Gruppendiskussionen mit Programmteilnehmenden und Expert*innen haben wir einen umfassenden Leitfaden mit konkreten Tipps, hilfreichen Informationen und Ideen für Unterstützungsmöglichkeiten entwickelt.

Die positive Resonanz auf die deutsche Version hat das Projekt THAMM Plus motiviert, die Broschüre nun auch arabischsprachigen Menschen zugänglich zu machen. So bieten wir nicht nur eine effiziente Orientierungshilfe für Azubis und Fachkräfte aus Nordafrika und anderen arabischsprachigen Ländern, sondern unterstützen auch Unternehmen in ganz Deutschland bei der Begleitung ihrer neuen Mitarbeitenden.

Die Erkenntnisse und Einblicke, die wir durch das Projekt gewinnen konnten, prägen und bereichern unsere tägliche Arbeit und unsere weiteren Angebote maßgeblich.

Sie möchten mehr erfahren? Die arabische und die deutsche Fassung der Broschüre stehen ab sofort zum Download bereit:

Arabische Fassung „Ankommen in Deutschland“
Deutsche Fassung „Ankommen in Deutschland“

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Grundbildung gemeinsam vernetzen und gestalten

Wie kann Grundbildung in Kommunen langfristig gestärkt und besser sichtbar gemacht werden? Mit dieser Frage beschäftigten sich am 30. April 2026 Fachkräfte und Netzwerkpartner*innen aus Hanau, Offenbach, Wiesbaden und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg bei einem kommunalen Vernetzungstreffen des Projekts NetzWege in Frankfurt.

Im Mittelpunkt stand der Austausch darüber, wie Kommunen Zugänge zu Grundbildung verbessern, bestehende Angebote besser aufeinander abstimmen und nachhaltige Strukturen aufbauen können. Gemeinsam wurde diskutiert, welche Erfahrungen bereits vor Ort gemacht wurden, wo Herausforderungen liegen und welche nächsten Schritte bis Ende des Jahres umgesetzt werden sollen.

NetzWege verfolgt dabei das Ziel, Grundbildung in Hessen kommunal und sozialpartnerschaftlich weiterzuentwickeln. Gemeinsam mit kommunalen Akteur*innen, Bildungsträgern und weiteren Netzwerkpartner*innen werden sogenannte Grundbildungspfade aufgebaut: niedrigschwellige und besser aufeinander abgestimmte Zugänge zu Bildungsangeboten für unterschiedliche Zielgruppen. Im Fokus stehen derzeit insbesondere junge Mütter mit Deutsch als Zweit- oder Fremdsprache sowie junge Erwachsene ohne Schulabschluss.

Im Austausch der Kommunen ging es unter anderem um folgende Fragen:

  • Wie können Menschen besser erreicht werden, die bislang kaum Zugang zu Grundbildungsangeboten finden?
  • Wie lassen sich bestehende Angebote, Beratungsstrukturen und Netzwerke besser miteinander verbinden?
  • Welche Ansätze haben sich in den Kommunen bereits bewährt – und wo bestehen weiterhin Lücken?

Vorbereitet und gestaltet wurde das Treffen gemeinsam von Arbeit und Leben Hessen, dem Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft und involas. Moderiert wurde der Tag von den NetzWege-Kolleginnen Carolin Seelmann und Dr. Selin Arusoglu.

Die Ergebnisse des Treffens fließen direkt in die weitere Projektarbeit ein – etwa in die Entwicklung konkreter Unterstützungsangebote, die Weiterarbeit in den kommunalen Netzwerken und den Transfer der Ansätze auf weitere Kommunen.

„NetzWege: Grundbildung kommunal neu denken“ wird im Rahmen der Nationalen Dekade für Alphabetisierung und Grundbildung mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

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Gedenkstättenfahrt Theresienstadt

Eine Gruppe von Teilnehmenden bewegt sich an einem winterlichen Tag entlang der historischen Mauern der Kleinen Festung in Theresienstadt. Eine Skulptur im Vordergrund erinnert an die Geschichte des Ortes und verleiht der Szene eine stille, nachdenkliche Atmosphäre

Anfang Februar konnten wir eine Gruppe Schüler*innen auf einer einwöchigen Gedenkstättenfahrt nach Theresienstadt (Terezín, Tschechien) begleiten. Ihre Eindrücke vom Aufenthalt an einem Ort des NS-Verbrechens haben zwei Schülerinnen hier beschrieben: https://www.heinrich-boell-schule.de/aktuelles/news-detailansicht/fahrt-des-profilbildungskurses-geschichte-nach-terezin.html.

Die Fahrt in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Schule Hattersheim hat bereits zum vierten Mal stattgefunden und wird gefördert durch die Internationale Bildungs- und Begegnungswerk (IBB) gGmbH. Weitere Informationen zu unseren Angeboten der historisch-politischen Bildung gibt es hier.

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Projektstart: “Fit für die Zukunft des Handwerks” – Perspektive Selbstverwaltung stärkt Ausbildung und Auszubildende

Auf dem Bild posieren vier Personen für ein Foto. Sie stehen hinter einem großen, weißen Papprahmen, auf dem u.a. „MehrWert mit Tarif“, „unser Handwerk“ und Hinweise zu einer Bundeshandwerkskonferenz zu lesen sind.

Arbeit und Leben Hessen ist seit Januar 2026 Teil des Projekts „Fit für die Zukunft des Handwerks. Perspektive Selbstverwaltung stärkt Ausbildung und Auszubildende“. Das Projekt verfolgt das Ziel, das Engagement in der Selbstverwaltung zu fördern und die Qualität der handwerklichen Ausbildung nachhaltig zu verbessern. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Etablierung eines Generationendialogs, um den Austausch zwischen verschiedenen Altersgruppen im Handwerk zu intensivieren.

Im Rahmen der 28. IG Metall Bundeshandwerkskonferenz (12.-14. März 2026) übernahmen wir die Standbetreuung und hatten die Gelegenheit, mit den Teilnehmenden zu relevanten Themen der Selbstverwaltung ins Gespräch zu kommen. Das Projekt wird in Kooperation mit dem DGB-Handwerkssekretariat umgesetzt und durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) gefördert.

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Arbeit und Leben Hessen bei der Betriebs- und Personalrätekonferenz 2026

Das Bild zeigt eine größere Gruppe von Menschen, die sich für ein Gruppenfoto vor einem Gebäude auf einer Treppe aufgestellt haben. Die Personen sind in mehreren Reihen angeordnet und blicken in Richtung Kamera.

Im Rahmen der Betriebs- und Personalrätekonferenz „Veränderung der Arbeitswelt und Wirkmächtigkeit von Betriebsräten“ am 10. Februar 2026 in Gießen begleitet Arbeit und Leben Hessen den Workshop „Transformation im Betrieb und was brauchen Betriebs- und Personalräte dafür?“. Der Workshop beleuchtet, wie Betriebs- und Personalräte in Mittelhessen die Veränderungen in ihren Betrieben erleben, insbesondere den Wegfall von Industriearbeitsplätzen und die Transformation in Dienstleistungsunternehmen. Gemeinsam mit den Teilnehmenden werden die benötigten Kompetenzen identifiziert, um diese Transformationsprozesse erfolgreich zu gestalten und aktiv mitzugestalten.

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75 Jahre Arbeit und Leben Frankfurt

Das Bild zeigt eine Diskussionsrunde oder ein Podiumsgespräch in einem historischen Saal mit Holzvertäfelung und großen Fenstern. Drei Personen stehen im Mittelpunkt: Zwei Männer und eine Frau unterhalten sich, jeweils mit einem Mikrophon in der Hand. Sie stehen an zwei hohen, mit schwarzen Hussen bezogenen Stehtischen. Im Vordergrund ist das Publikum von hinten zu sehen.

75 Jahre Arbeit und Leben Frankfurt. Ein wichtiges Zeichen für politische Bildung. Im Kaisersaal im Römer wurde dieses Jubiläum feierlich begangen.

Der Frankfurter Oberbürgermeister, Mike Josef, betonte in seinem Grußwort, wie zentral politische Bildung für eine demokratische Stadtgesellschaft ist. Demokratie braucht Menschen, die sich einmischen. Sie braucht Orte, an denen diskutiert, gestritten und gemeinsam gelernt wird. Arbeit und Leben schafft solche Orte seit 75 Jahren.

Auch die Keynote von Prof. Dr. Stephan Lessenich machte deutlich, dass Demokratie auf Begegnung angewiesen ist. Anhand konkreter Orte zeigte er, wie wichtig Räume des Austauschs sind, in denen unterschiedliche Perspektiven aufeinandertreffen. Genau das leisten auch die Bildungsveranstaltungen von Arbeit und Leben. Sie verbinden Arbeit und Gesellschaft, Alltag und Politik, Erfahrung und Analyse.

Eindrücklich war auch das von Nora Schrimpf moderierte Gespräch zwischen Philipp Jacks und Danijel Dejanovic. Hier wurde spürbar, was die Grundlage von Arbeit und Leben ist. Die enge und verlässliche Zusammenarbeit von Gewerkschaften und Volkshochschulen. Diese besondere Konstellation trägt seit Jahrzehnten und sie ist aktueller denn je.

Wir gratulieren der regionalen AG Arbeit und Leben Frankfurt herzlich zu 75 Jahren Engagement, politischer Klarheit und solidarischer Bildungsarbeit. Auf viele weitere Jahre, in denen Demokratie nicht nur besprochen, sondern gestaltet wird.

„Next Generation Europe – Entdecken.Verstehen.Gestalten / Découvrir. Comprendre. Façonner.“

„Next Generation Europe – Entdecken.Verstehen.Gestalten / Découvrir. Comprendre. Façonner.“

Das Bild zeigt eine Gruppe von Menschen, die sich für ein Gruppenfoto auf einer Treppe aufgestellt haben. Im Hintergrund steht eine Vielzahl europäischer Nationalflaggen, darüber hängt ein großes Banner mit den gelben Sternen der Europaflagge auf blauem Grund.

In der Woche vor Weihnachten trafen sich Auszubildende aus Hessen und der französischen Partnerregion Nouvelle-Aquitaine zu einem deutsch-französischen Austauschtreffen in Straßburg. Unter dem Titel „Next Generation Europe – Entdecken.Verstehen.Gestalten“ kamen insgesamt 18 junge Erwachsene zusammen, um sich eine Woche lang mit europäischen Themen, demokratischem Engagement und ihren Erfahrungen und Visionen als junge Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union auseinanderzusetzen. Organisiert wurde die Begegnung von
Arbeit und Leben Hessen und der Fondation INFA, die Kernthemen der beiden Organisationen – politische Bildung auf der einen und Berufsbildung auf der anderen Seite – haben sich hier hervorragend ergänzt. Finanziell unterstützt wurde die Fahrt durch das Deutsch-Französische Jugendwerk, die Hessische Staatskanzlei sowie den Conseil Régional Nouvelle-Aquitaine.

Tagungsort war das Centre Européen pour la Jeunesse de Strasbourg im Europaviertel der Stadt – in unmittelbarer Nähe zu den europäischen Institutionen und selbst eine Einrichtung des Europarates. Neben inhaltlichen Einheiten zur Geschichte Europas und der Regionalpartnerschaften, zur Europäischen Union und zur europäischen Jugendpolitik standen Austausch, Diskussionen und Exkursionen auf dem Programm. Ein besonderer Höhepunkt für viele Teilnehmende war der Besuch des Europäischen Parlaments, bei dem eine laufende Debatte zum Thema europäische Asylgesetzgebung verfolgt werden konnte. Wie stark umkämpft das Thema politisch ist, wurde durch die hitzigen – und nicht immer höflichen – Redebeiträge der verschiedenen Fraktionen deutlich. Auch spielerische Elemente wie eine Rallye im Europaviertel brachte Dynamik in das Programm. Auch die tägliche „Sprachanimation“ – eine spielerische Methode, die Kommunikation anregt, hilft Sprachbarrieren zu überwinden und dazu motiviert, die jeweils andere Sprache und Kultur zu entdecken – half, den Austausch zwischen den Teilnehmenden anzuregen. Natürlich durfte auch ein Besuch auf dem berühmten Straßburger Weihnachtsmarkt nicht fehlen! So kannten die Teilnehmenden am Ende der Wochen nicht nur den Unterschied zwischen Europarat, dem Europäischen Rat und dem Rat der EU sondern hatten auch Kougelhof und Flammenkueche gekostet.

Das pädagogische Konzept setzte auf partizipative und nicht-formale Methoden und richtete sich gezielt an Auszubildende, die bislang keine internationalen Mobilitätserfahrungen gesammelt hatten. Im Laufe der Woche entwickelten sich zunehmend gemischte deutsch-französische Gruppen, die auch außerhalb des offiziellen Programms gemeinsam Zeit verbrachten. In gemeinsamen Reflexionsphasen wurde deutlich, dass die Teilnehmenden nicht nur ihr Wissen über Europa vertiefen, sondern auch persönliche, soziale und interkulturelle Kompetenzen stärken konnten. Die Rückmeldungen am Ende des Austauschs fielen insgesamt sehr positiv aus – insbesondere die gute Organisation, die inhaltlichen Impulse und der intensive persönliche Austausch wurden hervorgehoben. Eine Teilnehmerin äußerte abschließend: „Ich wünschte, jeder junge Mensch hätte die Möglichkeit, an einer solchen Woche teilzunehmen.“ Dem können wir uns nur anschließen!

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#StarkFürDemokratie

Eine Gruppe von neun Personen steht an einem Geländer und hält farbige Schilder hoch, die gemeinsam den Satz ergeben: „Politische Bildung hat eine klare Haltung!“. Eine Person hält zusätzlich eine Wolke mit dem Hashtag „#StarkfürDemokratie“. Alle lächeln in die Kamera.

Wir sind Demokratiestärker*innen, weil politische Bildung für uns eine klare Haltung hat.

Wir unterstützen die Kampagne „Demokratiestärker*innen“ der Gemeinsamen Initiative der Träger Politischer Jugendbildung:
Die GEMINI | Die Gemeinsame Initiative der Träger Politischer Jugendbildung

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„NetzWege Grundbildung“: Wie wir in Hessen kommunale Grundbildung neu denken

Eine Gruppe von zwölf Personen steht in einem Innenraum vor einer Leinwand und mehreren farbigen Moderationskarten, die an Pinnwänden befestigt sind. Alle schauen in die Kamera und lächeln. Die Gruppe besteht aus Menschen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Erscheinung; einige tragen Brillen, eine Person hat pink gefärbte Haare. Sie stehen in einem Halbkreis auf hellem Holzfußboden. Die Atmosphäre wirkt warm, kollegial und konzentriert.
Das Team des Projekt NetzWege gemeinsam mit Dr. Kai Rupprecht (Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen) und Partner*innen aus den Modellkommunen Stadt Offenbach und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg.

Gemeinsam mit involas und dem Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft (BWHW) haben wir als Arbeit und Leben Hessen am 05.11. in der Fachgruppe Alphabetisierung und Grundbildung im Hessischen Kultusministerium unser Projekt „NetzWege: Grundbildung kommunal neu denken“ vorgestellt.

Im intensiven Austausch mit den hessischen Expert*innen wurde deutlich:  

  1. Kommunale Netzwerke und Strukturen sind unverzichtbar: Nur durch vernetztes Handeln von Verwaltung, Bildungsträgern und Sozialraum können wir Grundbildung nachhaltig verankern.
  2. Verlässliche Daten fehlen: Für eine zielgenaue Angebots- und Strategieplanung brauchen wir dringend eine bessere Datengrundlage.
  3. Sozialraum muss mitgedacht werden : Grundbildung findet dort statt, wo Menschen leben. Der Sozialraum selbst wird zum Lernort.
  4. Zielgruppen müssen aktiv beteiligt werden: Menschen mit Grundbildungsbedarf sind Expert*innen ihrer Lebenswelt – ihre Perspektiven sind essenziell für passende Angebote und Lösungen.

Unser Verbundprojekt setzt genau hier an: Durch Netzwerkaufbau, kooperative Strategieentwicklung und digitale Formate stärken wir die Grundbildung in hessischen Kommunen.

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Arbeitsorientierte Grundbildung – Wo stehen wir nach fast 10 Jahren AlphaDekade?

Drei Personen sitzen auf einer kleinen Bühnenfläche in einer moderierten Gesprächsrunde. Links sitzt ein älterer Mann mit weißem Haar, Brille, blauem Sakko und hellen Hosen. In der Mitte spricht eine Person mit kurzem Haar ins Mikrofon; sie trägt einen dunklen Rollkragenpullover und schwarze Hose. Rechts sitzt eine Frau mit blonden Haaren, Brille, blauem Blazer, türkisfarbener Kleidung und blauen Stiefeln. Zwischen den Stühlen steht ein kleiner, bunt gemusterter Würfel mit Wasserflaschen darauf. Weitere Personen sitzen am Rand außerhalb des Hauptfokus. Sie alle blicken aufmerksam in Richtung der sprechenden Person.
v.l.nr: Roland Peter, Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, Nora Schrimpf Arbeit und Leben Hessen gGmbH, Barbara Wagner GFFB gGmbH

ABCforJobs – Podiumsdiskussion im Rahmen der Abschlusveranstaltung

Im Rahmen einer lebendigen Podiumsdiskussion wurde besprochen, wie sich das Thema arbeitsorientierte Grundbildung seit dem Start der AlphaDekade entwickelt hat – mit teils unterschiedlichen Einschätzungen.

Ein zentrales Ergebnis: Die Fortschritte sind sichtbar, doch der Weg ist noch lang. Während betont wurde, dass es vor der AlphaDekade kaum Strukturen und Angebote der arbeitsorientierten Grundbildung gab, wurde auch deutlich: Das Thema ist in vielen Betrieben nach wie vor wenig bekannt und verankert.

Einigkeit herrschte darüber, dass arbeitsorientierte Grundbildung einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung leisten kann, wenn sie systematisch in betriebliche Weiterbildungsstrategien eingebunden wird. Genau diese systematische Einbindung fehlt bislang noch häufig.

Die Diskussion machte deutlich:

  • Es braucht mehr Sichtbarkeit von arbeitsorientierter Grundbildung und eine gezielte Ansprache von Unternehmen.
  • Betriebliche Weiterbildung muss Grundbildung aktiv mitdenken.

Fazit: Die AlphaDekade hat bisher wichtige Impulse gesetzt. Jetzt geht es darum, das Thema dauerhaft in der Praxis zu verankern – als festen Bestandteil nachhaltiger Fachkräftestrategien. In fünf Jahren sollte das Thema selbstverständlich Teil jeder Personalentwicklung sein.

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Das Programmheft 2026 kommt Ende Oktober

Eine sechsteilige Bildcollage bewirbt die Bildungsurlaube 2026 von Arbeit und Leben Hessen. Oben links demonstrieren Menschen mit Pride-Fahnen, daneben steht eine Statue, rechts ein Smartphone mit App-Symbolen. In der unteren Reihe sieht man eine Küstenlandschaft mit zwei Menschen am Wasser, die Dresdner Frauenkirche, eine Frau mit einem Kind am Laptop sowie eine bunte Moderationswand mit Stichwortkarten. Rechts oben steht das Logo „Arbeit und Leben Hessen“, darunter der Titel „Bildungsurlaube 2026“ in orangefarbener Schrift.

Freudig verkünden wir, dass unser Programmheft unserer Bildungsurlaube für 2026 nach den hessischen Herbstferien auf unserer Website veröffentlicht und versendet wird.
Damit Sie es direkt digital erhalten, melden Sie sich gerne hier für unseren Newsletter an.
Diesen nutzen wir gerade ausschließlich, um das kommende Programmheft zu versenden.
Die Anmeldungen werden ab dem 01. November 2025 freigeschaltet.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Durchstöbern!

Viele Grüße,
das Team von Arbeit und Leben Hessen gGmbH

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Grundbildungsmaßnahmen müssen fortgeführt werden

Offener Brief an die Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Mit einem offenen Brief an Bundesbildungsministerin Karin Prien haben Bildungsträger, Verbände und Forschende am 8. Oktober 2025 ein deutliches Signal für die Fortführung der nationalen Grundbildungsmaßnahmen über 2026 hinaus gesetzt. Auch der Bundesarbeitskreis Arbeit und Leben gehört zu den Unterzeichnenden.

In Deutschland können über sechs Millionen Erwachsene nicht ausreichend lesen und schreiben – mit gravierenden Folgen für Arbeitswelt, Demokratie und gesellschaftliche Teilhabe. Die Unterzeichnenden betonen, dass Alphabetisierung und Grundbildung entscheidende Investitionen in die Zukunftsfähigkeit des Landes sind.

Die bisherige AlphaDekade (2016–2026) habe gezeigt, dass gezielte Förderung wirkt. Nun gelte es, diesen erfolgreichen Weg fortzusetzen und die Strukturen für Grundbildung dauerhaft zu sichern.

Hier geht es zum offenen Brief