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„Gemeinsam für Vielfalt” – unser Beitrag zum Diversity Tag der Landeshauptstadt Wiesbaden

Diversity Tag 2025 in Wiesbaden

Beim zweiten Diversity Tag am 27.05.2025 der Landeshauptstadt Wiesbaden waren wir von Arbeit und Leben Hessen erneut mit einem Stand vertreten. Städtische Mitarbeitende konnten Wünsche und Rückfragen zu der von der DEXT-Fachstelle in Auftrag gegebenen Mitarbeitendenbefragung „Vielfalt und Toleranz in der Stadtverwaltung Wiesbaden und den kommunalen Eigenbetrieben“ äußern und an einer Pinnwand Ideen einbringen, wie Diskriminierung im Arbeitsalltag erkannt, benannt und abgebaut werden kann.
Zudem stellten wir erste Maßnahmen vor, die sich aus den Befragungsergebnissen ableiten lassen, und gaben in einem Impulsvortrag Anregungen zum Umgang mit Diskriminierung.
Der Diversity Tag richtete sich an alle Mitarbeitenden der Stadtverwaltung Wiesbaden und der kommunalen Eigenbetriebe – mit deutlich mehr Besucher*innen als im Vorjahr war die Resonanz erfreulich groß!

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Bildungsurlaub feiern – Demokratie stärken!

50 Jahre Hessisches Bildungsurlaubsgesetz haben wir am 18. Juni mit einer lebendigen und kraftvollen Fachveranstaltung in Frankfurt gefeiert. Die hessische Sozial- und Arbeitsministerin Heike Hofmann setzte gleich zu Beginn ein starkes Zeichen für das Recht auf Bildungsurlaub und seine Bedeutung für eine demokratische Gesellschaft. DGB-Bezirksvorsitzender Michael Rudolph knüpfte daran an und betonte, wie wichtig politische Bildung für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Mitgestaltung ist.
Antje Pabst lieferte mit ihrem Fachvortrag fundierte Einblicke in die Wirkung von Bildungsurlaub – eine starke inhaltliche Grundlage für den weiteren Tag. In den anschließenden Austauschstationen wurde Bildungsurlaub praktisch erlebbar: Hier konnten Teilnehmende verschiedene Formate und Methoden ausprobieren, diskutieren und sich kollegial inspirieren lassen.
Zum Abschluss warf eine gemeinsame Diskussion den Blick nach vorn: Bildungsurlaub braucht Rückenwind – gerade auch von Arbeitgeber*innen. Denn wer Bildungsurlaub fördert, stärkt Demokratie, Teilhabe und eine offene Gesellschaft.
Eine Dokumentation der Veranstaltung findet sich in kürze unter: www.bildungsurlaube-hessen.de

-Veröffentlicht 22.07.2025-

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Erstes kommunales Vernetzungstreffen im Projekt „NetzWege: Grundbildung kommunal neu denken“

von links nach rechts: Dr. Simone Mazari, Julia Tilly, Jana Narlapati, Marie Engelschalk, Ulrike Brauneck, Carolin Seelmann, Dr. Simone C. Ehmig, Dr. Selin Arosoglu, Birgit Gehl, Nora Schrimpf, Cat* Patino Lang, Ahmed Aourir – Aourir, Yücel Akdeniz

Am 21. Mai 2025 trafen sich im Ökohaus Ka Eins in Frankfurt am Main Vertreter*innen der Stadt Offenbach, des Landkreises Darmstadt-Dieburg und das Projektteam erstmals im Rahmen des Projekts NetzWege: Grundbildung kommunal neu denken zusammen.

Das Treffen markierte den offiziellen Auftakt der Zusammenarbeit der beiden Modellkommunen – mit dem Ziel, Grundbildung strukturell in der kommunalen Bildungslandschaft zu verankern. In offener und kollegialer Atmosphäre wurde nicht nur der aktuelle Projektstand vorgestellt, sondern auch die Grundlage für ein tragfähiges Netzwerk gelegt, das auf Austausch, Synergien und gemeinsamen Strategien beruht.

Ein besonderer Höhepunkt war der Impuls von Prof. Dr. C. Simone Ehmig, die zentrale Ergebnisse der Studie „MOVE – Motivation und Verbindlichkeit im Alltag von Erwachsenen mit Grundbildungsbedarf“ präsentierte. Ihre Erkenntnisse regten zur Reflexion an: Was motiviert Menschen mit Grundbildungsbedarf wirklich? Wie kann kommunale Bildungsarbeit darauf eingehen? Und welche Rahmenbedingungen brauchen wir, um neue Zugänge zu schaffen?

Das NetzWege-Projekt macht deutlich, dass Kommunen eine Schlüsselrolle spielen, wenn es darum geht, Grundbildung nachhaltig zu fördern. Denn sie kennen die Menschen vor Ort, ihre Lebenslagen – und sie können Strukturen schaffen, die tragen.

Das Treffen hat Lust gemacht auf mehr Zusammenarbeit, auf kreative Ansätze und auf eine kommunale Bildungspolitik, die niemanden zurücklässt.

-Veröffentlicht 05.06.2025-

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Grundbildung in den Kommunen denken

Eine Gruppe von neun Personen steht lächelnd vor einem Bildschirm, der die Präsentation mit dem Titel 'NetzWege: Grundbildung kommunal neu denken' zeigt. Auf dem Tisch davor liegen Notizblöcke, Stifte, Wasserflaschen und Kaffeegläser. Die Szene findet in einem Konferenzraum statt.© Arbeit und Leben Hessen
Von links nach rechts: Carolin Seelmann (involas), Ulrike Brauneck (AuL Hessen), Lora Demireva (IWAK), Nora Schrimpf (AuL Hessen), Ewelina Mania (DIE), Anke Frey (BAK AuL), Christiane Ehses (HVV), Kerstin Goldenstein (Dachverband Alfa-Selbsthilfe e.V.). Hintere Reihe: Yücel Akdeniz (BWHW), Birgit Golak (BWHW)
Wie kann Grundbildung auch über einen längeren Zeitraum und nachhaltig in kommunale Strukturen eingebunden werden?

Das ist eine der Fragen, die wir uns mit unseren Partner*innen von involas und dem Bildungswerk der hessischen Wirtschaft in dem BMBF geförderten Projekt „NetzWege: Grundbildung kommunal neu denken“ stellen. In Zusammenarbeit mit der Kommune Stadt Offenbach und der Kommune Landkreis Darmstadt-Dieburg suchen wir eine Antwort auf diese Frage. Es geht darum, bestehende Angebote zu sichten, Lücken zu schließen und damit gemeinsam vernetzte neue „Grundbildungswege“ zu begehen.

Fachlich begleitet wird das Projekt von einem Fachbeirat. Am 13. Dezember fand hierzu die konstituierende Sitzung statt. Wir sind beeindruckt von der versammelten Expertise unserer Beiratsmitglieder und sehen in ihnen einen wichtigen Baustein für das Gelingen unseres Vorhabens. An dieser Stelle möchten wir uns bereits für ihr Engagement bedanken.