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Politische Bildung in Zeiten des Rechtsrucks: Einladung zur Podiumsdiskussion am 30.09.2026

Gemeinsam mit Vertreter*innen der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), des Netzwerks für Demokratie und Courage (NDC) und OFEK e.V. (Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung) diskutieren wir am 30.09.2026 ab 19:30 Uhr in der Zentralbibliothek Frankfurt, Hasengasse 4, über aktuelle Herausforderungen, Erfahrungen aus der Praxis und die Frage, wie demokratische Bildungsarbeit gestärkt werden kann.

Alle Informationen zur Veranstaltung finden sie hier.

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Noch Plätze frei – Deutsch-Französische Azubi-Begegnung

Green Skills – Gemeinsam lernen, nachhaltig handeln


Was hat Nachhaltigkeit mit meiner Ausbildung zu tun? Wie sieht die Arbeitswelt von morgen aus? Und wie können sich jungen Menschen für Veränderung europaweit vernetzen und einsetzen?
Eine Woche lang treffen sich Auszubildende aus Hessen und der französischen Partnerregion Nouvelle-Aquitaine in Karlsruhe, um genau diesen Fragen auf den Grund zu gehen. Gemeinsam entdecken wir die 17 Nachhaltigkeitsziele der UN, schauen uns spannende Beispiele vor Ort an und entwickeln eigene Ideen für eine nachhaltigere Ausbildung und Arbeitswelt.
Außerdem geht es um Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Deutschland und Frankreich (nicht nur) im Ausbildungssystem. Ob bei gemeinsamen Exkursionen in und um Karlsruhe, bei Gruppenaktivitäten oder einfach beim entspannten Beisammensein – der Bildungsurlaub bietet die Möglichkeit sich auszutauschen und neue Freundschaften über Grenzen hinweg zu knüpfen.


Teilnahme ab 18 Jahren möglich.

Anmeldung hier möglich: https://aul-hessen.de/veranstaltung/green-skills-gemeinsam-lernen-nachhaltig-handeln/

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Save the Date: Grundbildung für Alle. Offenbach macht’s vor 03.11.2026 10:00-16:00 Uhr in der Volkshochschule Offenbach

Das Logo zeigt eine stilisierte Hessenkarte als Netzwerk und der Projektname steht in der Karte

  • Impulsvortrtrag Sabine Schwarz: Lernende Region Köln
  • Gemeinsam vernetzt in Offenbach: Workshops zur gemeinsamen Entwicklung von Zukunftsideen
  • Fokus: Mütter mit Deutsch als Zweitsprache und Grundbildungsbedarf


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Qualifizierung – Grundlagen der Politischen Bildung

Zwei Personen arbeiten gemeinsam an einem Tisch und schreiben auf bunte Karten. Im Hintergrund steht eine Pinnwand mit Notizzetteln und dem Titel „Grundlagen des Teamens“.

Unsere Fortbildung für Interessierte und Teamende der politischen Bildungsarbeit wurde überarbeitet und geht in die nächste Runde:

In der zweiteiligen Fortbildung werden die grundlegenden Kompetenzen vermittelt, um als Teamer*in in der politischen Bildung aktiv zu werden – egal, ob erste Erfahrungen gesammelt oder Wissen vertieft werden soll.

Weitere Infos gibt es hier.

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Gedenkstättenfahrt Theresienstadt

Eine Gruppe von Teilnehmenden bewegt sich an einem winterlichen Tag entlang der historischen Mauern der Kleinen Festung in Theresienstadt. Eine Skulptur im Vordergrund erinnert an die Geschichte des Ortes und verleiht der Szene eine stille, nachdenkliche Atmosphäre

Anfang Februar konnten wir eine Gruppe Schüler*innen auf einer einwöchigen Gedenkstättenfahrt nach Theresienstadt (Terezín, Tschechien) begleiten. Ihre Eindrücke vom Aufenthalt an einem Ort des NS-Verbrechens haben zwei Schülerinnen hier beschrieben: https://www.heinrich-boell-schule.de/aktuelles/news-detailansicht/fahrt-des-profilbildungskurses-geschichte-nach-terezin.html.

Die Fahrt in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Schule Hattersheim hat bereits zum vierten Mal stattgefunden und wird gefördert durch die Internationale Bildungs- und Begegnungswerk (IBB) gGmbH. Weitere Informationen zu unseren Angeboten der historisch-politischen Bildung gibt es hier.

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Projektstart: “Fit für die Zukunft des Handwerks” – Perspektive Selbstverwaltung stärkt Ausbildung und Auszubildende

Auf dem Bild posieren vier Personen für ein Foto. Sie stehen hinter einem großen, weißen Papprahmen, auf dem u.a. „MehrWert mit Tarif“, „unser Handwerk“ und Hinweise zu einer Bundeshandwerkskonferenz zu lesen sind.

Arbeit und Leben Hessen ist seit Januar 2026 Teil des Projekts „Fit für die Zukunft des Handwerks. Perspektive Selbstverwaltung stärkt Ausbildung und Auszubildende“. Das Projekt verfolgt das Ziel, das Engagement in der Selbstverwaltung zu fördern und die Qualität der handwerklichen Ausbildung nachhaltig zu verbessern. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Etablierung eines Generationendialogs, um den Austausch zwischen verschiedenen Altersgruppen im Handwerk zu intensivieren.

Im Rahmen der 28. IG Metall Bundeshandwerkskonferenz (12.-14. März 2026) übernahmen wir die Standbetreuung und hatten die Gelegenheit, mit den Teilnehmenden zu relevanten Themen der Selbstverwaltung ins Gespräch zu kommen. Das Projekt wird in Kooperation mit dem DGB-Handwerkssekretariat umgesetzt und durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) gefördert.

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75 Jahre Arbeit und Leben Frankfurt

Das Bild zeigt eine Diskussionsrunde oder ein Podiumsgespräch in einem historischen Saal mit Holzvertäfelung und großen Fenstern. Drei Personen stehen im Mittelpunkt: Zwei Männer und eine Frau unterhalten sich, jeweils mit einem Mikrophon in der Hand. Sie stehen an zwei hohen, mit schwarzen Hussen bezogenen Stehtischen. Im Vordergrund ist das Publikum von hinten zu sehen.

75 Jahre Arbeit und Leben Frankfurt. Ein wichtiges Zeichen für politische Bildung. Im Kaisersaal im Römer wurde dieses Jubiläum feierlich begangen.

Der Frankfurter Oberbürgermeister, Mike Josef, betonte in seinem Grußwort, wie zentral politische Bildung für eine demokratische Stadtgesellschaft ist. Demokratie braucht Menschen, die sich einmischen. Sie braucht Orte, an denen diskutiert, gestritten und gemeinsam gelernt wird. Arbeit und Leben schafft solche Orte seit 75 Jahren.

Auch die Keynote von Prof. Dr. Stephan Lessenich machte deutlich, dass Demokratie auf Begegnung angewiesen ist. Anhand konkreter Orte zeigte er, wie wichtig Räume des Austauschs sind, in denen unterschiedliche Perspektiven aufeinandertreffen. Genau das leisten auch die Bildungsveranstaltungen von Arbeit und Leben. Sie verbinden Arbeit und Gesellschaft, Alltag und Politik, Erfahrung und Analyse.

Eindrücklich war auch das von Nora Schrimpf moderierte Gespräch zwischen Philipp Jacks und Danijel Dejanovic. Hier wurde spürbar, was die Grundlage von Arbeit und Leben ist. Die enge und verlässliche Zusammenarbeit von Gewerkschaften und Volkshochschulen. Diese besondere Konstellation trägt seit Jahrzehnten und sie ist aktueller denn je.

Wir gratulieren der regionalen AG Arbeit und Leben Frankfurt herzlich zu 75 Jahren Engagement, politischer Klarheit und solidarischer Bildungsarbeit. Auf viele weitere Jahre, in denen Demokratie nicht nur besprochen, sondern gestaltet wird.

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„NetzWege Grundbildung“: Wie wir in Hessen kommunale Grundbildung neu denken

Eine Gruppe von zwölf Personen steht in einem Innenraum vor einer Leinwand und mehreren farbigen Moderationskarten, die an Pinnwänden befestigt sind. Alle schauen in die Kamera und lächeln. Die Gruppe besteht aus Menschen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Erscheinung; einige tragen Brillen, eine Person hat pink gefärbte Haare. Sie stehen in einem Halbkreis auf hellem Holzfußboden. Die Atmosphäre wirkt warm, kollegial und konzentriert.
Das Team des Projekt NetzWege gemeinsam mit Dr. Kai Rupprecht (Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen) und Partner*innen aus den Modellkommunen Stadt Offenbach und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg.

Gemeinsam mit involas und dem Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft (BWHW) haben wir als Arbeit und Leben Hessen am 05.11. in der Fachgruppe Alphabetisierung und Grundbildung im Hessischen Kultusministerium unser Projekt „NetzWege: Grundbildung kommunal neu denken“ vorgestellt.

Im intensiven Austausch mit den hessischen Expert*innen wurde deutlich:  

  1. Kommunale Netzwerke und Strukturen sind unverzichtbar: Nur durch vernetztes Handeln von Verwaltung, Bildungsträgern und Sozialraum können wir Grundbildung nachhaltig verankern.
  2. Verlässliche Daten fehlen: Für eine zielgenaue Angebots- und Strategieplanung brauchen wir dringend eine bessere Datengrundlage.
  3. Sozialraum muss mitgedacht werden : Grundbildung findet dort statt, wo Menschen leben. Der Sozialraum selbst wird zum Lernort.
  4. Zielgruppen müssen aktiv beteiligt werden: Menschen mit Grundbildungsbedarf sind Expert*innen ihrer Lebenswelt – ihre Perspektiven sind essenziell für passende Angebote und Lösungen.

Unser Verbundprojekt setzt genau hier an: Durch Netzwerkaufbau, kooperative Strategieentwicklung und digitale Formate stärken wir die Grundbildung in hessischen Kommunen.

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Projektstart: Dialogisch. Demokratisch.Digital

Zum 01. Juli 2025 ist unser neues Projekt Dialogisch.Demokratisch.Digital gestartet! Bis Ende 2029 werden wir gemeinsam mit Auszubildenden, Berufsschulen und Betrieben innovative Wege erkunden, um demokratische Kompetenzen zu stärken und digitale Beteiligung im Ausbildungsalltag zu verankern. Das Projekt wird gefördert im Rahmen des Förderprogrammes „Hessen – aktiv für Demokratie und gegen Extremismus“ vom Hessischen Kompetenzzentrum Extremismus.

Im Mittelpunkt steht ein dialogisches Bildungsverständnis: Aufsuchend, beteiligungsorientiert und lebensweltlich verankert. Wir entwickeln Lernräume, in denen junge Menschen demokratische Aushandlung, digitale Souveränität und gesellschaftliche Mitgestaltung erfahren und einüben können. Dabei greifen wir aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen auf und stärken die Fähigkeit zur Urteilsbildung, zum Perspektivwechsel und zum solidarischen Handeln.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unseren Partner*innen und auf viele engagierte junge Menschen, die Lust auf Demokratie haben!

Weitere Informationen zum Projekt „Dialogisch.Demokratisch.Digital.“ finden Sie hier.

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Präsentation unseres neuen Projekts „Dialogisch. Demokratisch. Digital“

Eine Pressekonferenz im Hessischen Landtag. Vier Personen stehen hinter getrennten hellen Rednerpulten vor einer großen weißen Leinwand mit den Schriftzügen „Hessischer Landtag“ und „Landespressekonferenz“. Links und rechts im Vordergrund sitzen Journalistinnen, die Notizen machen und der Konferenz folgen. Die Szene wirkt offiziell und professionel

Am 26.08.2025 hat Innenminister Roman Poseck in einer Landespressekonferenz die neue Förderperiode des Landesprogramms „Hessen – aktiv für Demokratie und gegen Extremismus“ vorgestellt. Arbeit und Leben Hessen war als einer von zwei Trägern eingeladen, das neue Projekt zu präsentieren und den Förderbescheid persönlich entgegenzunehmen.

Mit „Dialogisch. Demokratisch. Digital. Vielfalt leben, Medienkompetenz fördern“ setzen wir unser Tun in der Arbeitswelt fort. Ziel ist es, Auszubildende, Ausbilder*innen und begleitende Fachkräfte zu stärken – im Umgang mit diskriminierenden und rechtsextremen Positionen, im generationenübergreifenden Dialog und in der Förderung kritischer Medienkompetenz.

„Demokratieförderung in der Arbeitswelt ist gelebte Extremismusprävention“, betont Nora Schrimpf, Geschäftsführerin und Projektleitung bei der Projektvorstellung.

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Stellungnahme zur Novellierung des Hessischen Weiterbildungsgesetzes

Eine Gruppe von zwölf Personen steht nebeneinander in einer lichtdurchfluteten Halle. Hinter ihnen hängt ein großes Wandbild, das einen prunkvollen, goldverzierten historischen Saal mit Kronleuchtern zeigt. Die Personen – Männer und Frauen unterschiedlichen Alters – tragen überwiegend Business- oder Business-Casual-Kleidung und lächeln in die Kamera. Rechts im Bild steht ein Regal mit roten Publikationen

Arbeit und Leben Hessen war am 28.08.2025 im Kulturpolitischen Ausschuss des Hessischen Landtags anlässlich der Anhörung zur Novellierung des Weiterbildungsgesetzes eingeladen.

In unserer mündlichen Stellungnahme haben wir betont, dass wir zwar die Erhöhung und Dynamisierung der institutionellen Förderung, sowie unsere Aufnahme ins Landeskuratorium ausdrücklich begrüßen, dass jedoch eine Dynamisierung von 1,5 % weder für uns noch für die anderen freien Träger und den Hessischen Volkshochschulverband ausreicht.

Nur mit einer Dynamisierung von mindestens 3 % kann die Weiterbildung in Hessen ihre wichtige Rolle für Demokratie, Grundbildung und gesellschaftlichen Zusammenhalt erfüllen.

Hier geht es zu unserer vollständigen schriftlichen Stellungnahme.

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„Gemeinsam für Vielfalt” – unser Beitrag zum Diversity Tag der Landeshauptstadt Wiesbaden

In einem Konferenzraum sitzen zahlreiche Teilnehmer*innen in mehreren Reihen und blicken nach vorn auf eine Präsentation. Auf der Leinwand steht „Deutscher Diversity-Tag 2025 – Charta der Vielfalt“ mit bunten Kreissymbolen. Vor der Leinwand steht der Wiesbadener Oberbürgermeister und spricht zum Publikum. Die Stimmung wirkt konzentriert und aufmerksam.

Beim zweiten Diversity Tag am 27.05.2025 der Landeshauptstadt Wiesbaden waren wir von Arbeit und Leben Hessen erneut mit einem Stand vertreten. Städtische Mitarbeitende konnten Wünsche und Rückfragen zu der von der DEXT-Fachstelle in Auftrag gegebenen Mitarbeitendenbefragung „Vielfalt und Toleranz in der Stadtverwaltung Wiesbaden und den kommunalen Eigenbetrieben“ äußern und an einer Pinnwand Ideen einbringen, wie Diskriminierung im Arbeitsalltag erkannt, benannt und abgebaut werden kann.
Zudem stellten wir erste Maßnahmen vor, die sich aus den Befragungsergebnissen ableiten lassen, und gaben in einem Impulsvortrag Anregungen zum Umgang mit Diskriminierung.
Der Diversity Tag richtete sich an alle Mitarbeitenden der Stadtverwaltung Wiesbaden und der kommunalen Eigenbetriebe – mit deutlich mehr Besucher*innen als im Vorjahr war die Resonanz erfreulich groß!