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#StarkFürDemokratie

Eine Gruppe von neun Personen steht an einem Geländer und hält farbige Schilder hoch, die gemeinsam den Satz ergeben: „Politische Bildung hat eine klare Haltung!“. Eine Person hält zusätzlich eine Wolke mit dem Hashtag „#StarkfürDemokratie“. Alle lächeln in die Kamera.

Wir sind Demokratiestärker*innen, weil politische Bildung für uns eine klare Haltung hat.

Wir unterstützen die Kampagne „Demokratiestärker*innen“ der Gemeinsamen Initiative der Träger Politischer Jugendbildung:
Die GEMINI | Die Gemeinsame Initiative der Träger Politischer Jugendbildung

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Arbeitsorientierte Grundbildung – Wo stehen wir nach fast 10 Jahren AlphaDekade?

Drei Personen sitzen auf einer kleinen Bühnenfläche in einer moderierten Gesprächsrunde. Links sitzt ein älterer Mann mit weißem Haar, Brille, blauem Sakko und hellen Hosen. In der Mitte spricht eine Person mit kurzem Haar ins Mikrofon; sie trägt einen dunklen Rollkragenpullover und schwarze Hose. Rechts sitzt eine Frau mit blonden Haaren, Brille, blauem Blazer, türkisfarbener Kleidung und blauen Stiefeln. Zwischen den Stühlen steht ein kleiner, bunt gemusterter Würfel mit Wasserflaschen darauf. Weitere Personen sitzen am Rand außerhalb des Hauptfokus. Sie alle blicken aufmerksam in Richtung der sprechenden Person.
v.l.nr: Roland Peter, Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, Nora Schrimpf Arbeit und Leben Hessen gGmbH, Barbara Wagner GFFB gGmbH

ABCforJobs – Podiumsdiskussion im Rahmen der Abschlusveranstaltung

Im Rahmen einer lebendigen Podiumsdiskussion wurde besprochen, wie sich das Thema arbeitsorientierte Grundbildung seit dem Start der AlphaDekade entwickelt hat – mit teils unterschiedlichen Einschätzungen.

Ein zentrales Ergebnis: Die Fortschritte sind sichtbar, doch der Weg ist noch lang. Während betont wurde, dass es vor der AlphaDekade kaum Strukturen und Angebote der arbeitsorientierten Grundbildung gab, wurde auch deutlich: Das Thema ist in vielen Betrieben nach wie vor wenig bekannt und verankert.

Einigkeit herrschte darüber, dass arbeitsorientierte Grundbildung einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung leisten kann, wenn sie systematisch in betriebliche Weiterbildungsstrategien eingebunden wird. Genau diese systematische Einbindung fehlt bislang noch häufig.

Die Diskussion machte deutlich:

  • Es braucht mehr Sichtbarkeit von arbeitsorientierter Grundbildung und eine gezielte Ansprache von Unternehmen.
  • Betriebliche Weiterbildung muss Grundbildung aktiv mitdenken.

Fazit: Die AlphaDekade hat bisher wichtige Impulse gesetzt. Jetzt geht es darum, das Thema dauerhaft in der Praxis zu verankern – als festen Bestandteil nachhaltiger Fachkräftestrategien. In fünf Jahren sollte das Thema selbstverständlich Teil jeder Personalentwicklung sein.

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Grundbildungsmaßnahmen müssen fortgeführt werden

Offener Brief an die Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Mit einem offenen Brief an Bundesbildungsministerin Karin Prien haben Bildungsträger, Verbände und Forschende am 8. Oktober 2025 ein deutliches Signal für die Fortführung der nationalen Grundbildungsmaßnahmen über 2026 hinaus gesetzt. Auch der Bundesarbeitskreis Arbeit und Leben gehört zu den Unterzeichnenden.

In Deutschland können über sechs Millionen Erwachsene nicht ausreichend lesen und schreiben – mit gravierenden Folgen für Arbeitswelt, Demokratie und gesellschaftliche Teilhabe. Die Unterzeichnenden betonen, dass Alphabetisierung und Grundbildung entscheidende Investitionen in die Zukunftsfähigkeit des Landes sind.

Die bisherige AlphaDekade (2016–2026) habe gezeigt, dass gezielte Förderung wirkt. Nun gelte es, diesen erfolgreichen Weg fortzusetzen und die Strukturen für Grundbildung dauerhaft zu sichern.

Hier geht es zum offenen Brief

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Projektstart: Dialogisch. Demokratisch.Digital

Zum 01. Juli 2025 ist unser neues Projekt Dialogisch.Demokratisch.Digital gestartet! Bis Ende 2029 werden wir gemeinsam mit Auszubildenden, Berufsschulen und Betrieben innovative Wege erkunden, um demokratische Kompetenzen zu stärken und digitale Beteiligung im Ausbildungsalltag zu verankern. Das Projekt wird gefördert im Rahmen des Förderprogrammes „Hessen – aktiv für Demokratie und gegen Extremismus“ vom Hessischen Kompetenzzentrum Extremismus.

Im Mittelpunkt steht ein dialogisches Bildungsverständnis: Aufsuchend, beteiligungsorientiert und lebensweltlich verankert. Wir entwickeln Lernräume, in denen junge Menschen demokratische Aushandlung, digitale Souveränität und gesellschaftliche Mitgestaltung erfahren und einüben können. Dabei greifen wir aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen auf und stärken die Fähigkeit zur Urteilsbildung, zum Perspektivwechsel und zum solidarischen Handeln.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unseren Partner*innen und auf viele engagierte junge Menschen, die Lust auf Demokratie haben!

Weitere Informationen zum Projekt „Dialogisch.Demokratisch.Digital.“ finden Sie hier.

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Stellungnahme zur Novellierung des Hessischen Weiterbildungsgesetzes

Eine Gruppe von zwölf Personen steht nebeneinander in einer lichtdurchfluteten Halle. Hinter ihnen hängt ein großes Wandbild, das einen prunkvollen, goldverzierten historischen Saal mit Kronleuchtern zeigt. Die Personen – Männer und Frauen unterschiedlichen Alters – tragen überwiegend Business- oder Business-Casual-Kleidung und lächeln in die Kamera. Rechts im Bild steht ein Regal mit roten Publikationen

Arbeit und Leben Hessen war am 28.08.2025 im Kulturpolitischen Ausschuss des Hessischen Landtags anlässlich der Anhörung zur Novellierung des Weiterbildungsgesetzes eingeladen.

In unserer mündlichen Stellungnahme haben wir betont, dass wir zwar die Erhöhung und Dynamisierung der institutionellen Förderung, sowie unsere Aufnahme ins Landeskuratorium ausdrücklich begrüßen, dass jedoch eine Dynamisierung von 1,5 % weder für uns noch für die anderen freien Träger und den Hessischen Volkshochschulverband ausreicht.

Nur mit einer Dynamisierung von mindestens 3 % kann die Weiterbildung in Hessen ihre wichtige Rolle für Demokratie, Grundbildung und gesellschaftlichen Zusammenhalt erfüllen.

Hier geht es zu unserer vollständigen schriftlichen Stellungnahme.

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Projektstart: Dialogisch. Demokratisch.Digital

Zum 01. Juli 2025 ist unser neues Projekt Dialogisch.Demokratisch.Digital gestartet! Bis Ende 2029 werden wir gemeinsam mit Auszubildenden, Berufsschulen und Betrieben innovative Wege erkunden, um demokratische Kompetenzen zu stärken und digitale Beteiligung im Ausbildungsalltag zu verankern. Das Projekt wird gefördert im Rahmen des Förderprogrammes „Hessen – aktiv für Demokratie und gegen Extremismus“ vom Hessischen Kompetenzzentrum Extremismus.

Im Mittelpunkt steht ein dialogisches Bildungsverständnis: Aufsuchend, beteiligungsorientiert und lebensweltlich verankert. Wir entwickeln Lernräume, in denen junge Menschen demokratische Aushandlung, digitale Souveränität und gesellschaftliche Mitgestaltung erfahren und einüben können. Dabei greifen wir aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen auf und stärken die Fähigkeit zur Urteilsbildung, zum Perspektivwechsel und zum solidarischen Handeln.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unseren Partner*innen und auf viele engagierte junge Menschen, die Lust auf Demokratie haben!

Weitere Informationen folgen bald auf der Homepage.

-Veröffentlicht 22.07.2025-

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DiPa-Netzwerk

In einem hellen Seminarraum sitzen mehrere Kleingruppen einander in zwei Kreisen gegenüber. Die Teilnehmenden sprechen intensiv miteinander, machen sich Notizen und arbeiten sichtbar konzentriert. Im Hintergrund stehen Moderationsmaterialien, Pinnwände und ein großer Bildschirm. Die Atmosphäre wirkt lebendig, dialogorientiert und kooperativ.© Arbeit und Leben Hessen

Deutsch-Französisches Netzwerktreffen in Marburg

Vom 24.-27. März hat in Marburg das diesjährige Treffen des Regionalnetzwerks DiPa-Nouvelle-Hessquitaine stattgefunden. Arbeit und Leben Hessen war dabei und wir konnten viele spannende Kontakte knüpfen. Ein deutsch-französischer Austausch für Auszubildende ist in Planung!

-Veröffentlicht 08.04.2025-

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JuBi-Tagung

Eine Gruppe von 15 Personen steht in einem offenen, modern gestalteten Innenraum zusammen und blickt lächelnd nach oben in die Kamera. Die Gruppe ist divers in Alter und Kleidung; einige tragen Freizeitkleidung, andere eher bürotaugliche Outfits. Die Personen stehen locker verteilt, wirken motiviert und zugewandt. Im Hintergrund sind Glaswände, Tische und Stühle zu sehen, was auf eine Arbeits- oder Workshopumgebung hinweist.© Arbeit und Leben Hessen

Fachgruppenaustauschtreffen in Wuppertal

Die Jugendbildungsreferent*innen aus den verschiedenen Arbeit und Leben-Landesorganisationen haben sich vom 17.-19. März in Wuppertal zur Frühjahrstagung getroffen. Im Fokus stand das Thema „Demokratisch Handeln in der Arbeitswelt“. Die Bildungsreferent*innen nutzten die Veranstaltung, um aktuelle Entwicklungen zu diskutieren, neue Impulse für ihre Arbeit zu erhalten und gemeinsame Strategien für die Zukunft zu erarbeiten. Arbeit und Leben Hessen war mit dabei und wird auch dieses Jahr ein spannendes Modellseminar zum Themenschwerpunkt entwickeln.

-Veröffentlicht 08.04.2025-

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Unternehmen für Demokratie

Warum politische Bildung am Arbeitsplatz wichtig ist

Auch – oder vielleicht auch gerade – nach der Wahl heißt es, sich für die Demokratie und das demokratische Miteinander in der Gesellschaft stark zu machen. Hierbei tragen auch Unternehmen eine große Verantwortung, denn die Erfahrungen, die Menschen am Arbeitsplatz machen, wirken sich nachhaltig auf ihre demokratische Haltung aus. Sitha Reis hat Strategien und Beiträge hierzu auf einem Plakat dargestellt.

Wir von Arbeit und Leben unterstützen gerne bei der praktischen Umsetzung im Betrieb mit unserem Projekt Vielfalt gewinnt und unseren Workshops und Seminaren.

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Jetzt den Bildungsurlaub 2025 planen!

Sichern Sie sich jetzt Ihren Platz und entdecken Sie unser aktuelles Programm.

Freuen Sie sich zum Beispiel auf ein Seminar in der Kulturhauptstadt 2025 Chemnitz, zu aktuellen Landwirtschaftsfragen in Freiburg oder auf unseren Klassiker zu jüdischem Leben in Frankfurt.

Hier klicken und informieren

Wir freuen uns darauf, Sie in einem unserer Seminare willkommen zu heißen.

Eine Gruppe von Menschen steht in einem modernen Industriegebäude zusammen und hört einer Führung zu. Im Vordergrund ist ein weißer Rahmen mit der Aufschrift 'Chemnitz Kulturhauptstadt Europas 2025' und 'The Unseen' zu sehen. Im Hintergrund sind industrielle Elemente und moderne Architekturdetails zu erkennen.© Arbeit und Leben Hessen
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Neue Veröffentlichung: Ein guter Start in Deutschland

Teilnehmende eines Workshops sitzen in einem Konferenzraum auf Stühlen in einer halbrunden Anordnung, während ein Vortragender vorne am Tisch vor einem großen Bildschirm präsentiert. Der Bildschirm zeigt eine Folie mit dem Titel 'Ziele der Broschüre'. Einige Teilnehmende machen Notizen oder nutzen Laptops.© Arbeit und Leben Hessen
Vorstellung der Broschüre im Integrationsnetzwerk von THAMM

Für das Programm „THAMM Plus“ der „deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH“ hat Arbeit und Leben Hessen eine umfangreiche Broschüre für Azubis und Fachkräfte aus dem Ausland sowie deren Arbeitgeber*innen in Deutschland geschrieben.

Die Broschüre ist ein Leitfaden zum Thema „Ankommen in Deutschland“. Das Ziel der Broschüre ist es, die gesammelten Erfahrungen und das Wissen der bereits an dem Programm teilgenommenen Azubis, Fachkräften und Unternehmen für die zukünftigen Programmteilnehmenden festzuhalten. Arbeit und Leben Hessen hat mit ihnen und verschiedenen Expert*innen aus dem Kontext Migration und Integration Interviews und Gruppendiskussionen durchgeführt. Daraus entstanden ist eine praxisnahe Broschüre, die sowohl die Arbeitgeber*innen als auch die einreisenden Azubis und Fachkräfte in den unterschiedlichen Phasen des Migrations- und Integrationsprozesses mit konkreten Tipps, hilfreichen Informationen und Ideen für Unterstützungsmöglichkeiten versorgt.

Arbeit und Leben Hessen hat die letzten zwei Jahre intensiv das Programm „THAMM Unterstützung regulärer Arbeitsmigration und -mobilität zwischen Nordafrika und Europa“ der „deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH“ unterstützt. Ein Produkt dieser Zusammenarbeit ist die jetzt fertig gestellte Broschüre.

Hier geht es zum Download.

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JuRe geht weiter!

Eine Person hält eine orangefarbene Karte mit der Aufschrift 'verletzt' in der Hand und sitzt in einem Stuhlkreis mit anderen Teilnehmenden. Im Hintergrund sind Beine und Schuhe der anderen Personen zu sehen© Jannis Pohl
Wir haben gute Neuigkeiten für 2025: Das Projekt JuRe – Politische Jugendbildung an Berufsschulen wird weitere 15 Monate vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Seit vier Jahren setzt Arbeit und Leben Hessen mit dem Projekt JuRe Tagesworkshops an Berufsschulen um. Dabei dreht sich alles um die Frage: „Wie wollen wir zusammenleben?“ Dabei stehen Themen wie Sexismus, Rassismus und andere Formen von Diskriminierung im Fokus. Die Klassen erarbeiten gemeinsam, wie eine Welt der Vielen gelebt werden kann. Schüler*innen werden dabei unterstützt, ihre Empathie weiterzuentwickeln. Teilnehmende, die selbst von Diskriminierung betroffen sind, sollen gestärkt werden.

Wie das konkret aussieht, können Sie im Artikel der Ludwig-Erhard-Schule erfahren, mit der wir schon lange zusammenarbeiten. Auch im November 2024 haben wir dort wieder einen Workshop durchgeführt.