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Handreichung „Ankommen in Deutschland“ jetzt auf Arabisch verfügbar!

Das Bild zeigt eine Gruppe von etwa zwölf jungen Menschen in einem Seminarraum. Sie stehen nebeneinander, teilweise auch leicht hintereinander, und halten jeweils die Broschüre in der Hand. Die Menschen lächeln und wirken fröhlich. Im Hintergrund sind mehrere Informationsplakate sichtbar, unter anderem mit dem Logo „THAMM“.
Angehende Fachkräfte und Azubis in Marokko mit der Broschüre auf Arabisch

Wir freuen uns sehr, dass die Broschüre „Ankommen in Deutschland“, die im vergangenen Jahr von Arbeit und Leben Hessen für Auszubildende und Fachkräfte aus dem Ausland sowie deren Arbeitgeber*innen veröffentlicht wurde, ab sofort auch in arabischer Sprache erhältlich ist.

Unsere praxisnahe Handreichung entstand im Rahmen des Programms „THAMM Plus“ der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH. Sie bündelt wertvolle Einblicke, umfangreiche Expertise sowie die gesammelten Erfahrungen zahlreicher Azubis, Fachkräfte und Arbeitgeber*innen aus den Bereichen Migration und Integration. Mithilfe von Interviews und Gruppendiskussionen mit Programmteilnehmenden und Expert*innen haben wir einen umfassenden Leitfaden mit konkreten Tipps, hilfreichen Informationen und Ideen für Unterstützungsmöglichkeiten entwickelt.

Die positive Resonanz auf die deutsche Version hat das Projekt THAMM Plus motiviert, die Broschüre nun auch arabischsprachigen Menschen zugänglich zu machen. So bieten wir nicht nur eine effiziente Orientierungshilfe für Azubis und Fachkräfte aus Nordafrika und anderen arabischsprachigen Ländern, sondern unterstützen auch Unternehmen in ganz Deutschland bei der Begleitung ihrer neuen Mitarbeitenden.

Die Erkenntnisse und Einblicke, die wir durch das Projekt gewinnen konnten, prägen und bereichern unsere tägliche Arbeit und unsere weiteren Angebote maßgeblich.

Sie möchten mehr erfahren? Die arabische und die deutsche Fassung der Broschüre stehen ab sofort zum Download bereit:

Arabische Fassung „Ankommen in Deutschland“
Deutsche Fassung „Ankommen in Deutschland“

Vor dem Hintergrund globaler Krisen, geopolitischer Spannungen und massiver Aufrüstung fragt der Vortrag nach dem verfassungsmäßigen Auftrag der Bundeswehr. Er rückt Moral, Rechtsbindung und demokratische Staatsbürgerschaft in Uniform sowie die politischen Erwartungen an die Streitkräfte in den Fokus.

Oberstleutnant a. D. Jürgen Rose, Gründungsmitglied des “Darmstädter Signals”, beleuchtet aus kritisch-reflektierter Perspektive, wie Soldat*innen den Artikel 87a GG, die Innere Führung, die Grenzen militärischer Gewalt und ihre persönliche Verantwortung gestalten.
Der Vortrag öffnet den Raum für eine offene Diskussion über die Rolle der Bundeswehr in der Demokratie heute.

Angesichts immer komplexerer Verwaltungsprozesse und wachsender Kommunikationsbarrieren fragt der Salon, welche Rolle Sprache für eine lebendige Demokratie spielt. Der Politologe Lothar Wiegand zeigt, wie Amtsdeutsch durch unnötige Abstraktion, technokratische Begriffe und bürokratische Floskeln Bürger*innen ausschließt – und warum verständliche Sprache politische Teilhabe erst möglich macht.

Anhand von Beispielen wie „raumübergreifendes Großgrün“ (Baum) oder „Personenbeförderungsdokument“ (Fahrkarte) zeigt Wiegand, wie unverständliche Formulierungen den Alltag verkomplizieren. Sein Plädoyer: Klarheit stärkt Vertrauen und Beteiligung.

Peter Gingold (1916 – 2006) war jüdischer Antifaschist und Kommunist. Er lebte in Frankfurt am Main und floh 1933 mit seiner Familie nach Paris, wo er in den Reihen der Résistance kämpfte. Nach dem Krieg engagierte er sich in Hessen bei Friedensaktionen, gegen Neonazis und als Zeitzeuge – oft auch in Marburg. Für ihn und seine Frau Ettie galt der 8. Mai als ‚Morgenrot der Menschheitsgeschichte‘. Seine Tochter Silvia Gingold und Dr. Ulrich Schneider erinnern an diesem Abend an Peter und Ettie Gingold und lesen aus Peters autobiografischen Aufzeichnungen ‚Paris – Boulevard St. Martin Nr. 11‘.

Wir möchten gemeinsam darüber ins Gespräch gehen, wie wir uns für Demokratie einsetzen können. In diesem Strategietreffen soll es um eine gemeinsame Entwicklung von persönlichen, aber auch regionalen Strategien gehen, unsere Demokratie im Vogelsbergkreis zu stärken. Alle sind herzlich willkommen gemeinsam nach Ideen und Lösungen zu suchen. Vielleicht gelingt es uns sogar, aus der Krise eine Chance zu machen und unsere Demokratie weiter zu entwickeln?

 

Eine Veranstaltung der Regionalen AG Arbeit und Leben Vogelsbergkreis gefördert von Arbeit und Leben Hessen gGmbH.