Politische Bildung braucht und schafft Freiräume für Diskussion, unterschiedliche Perspektiven und gesellschaftliche Auseinandersetzung – sie bewegt sich dabei aber stets auch in einem rechtlichen Rahmen. Welche Verantwortung tragen Bildungsträger und politische Bildner*innen? Was gilt bei Honorartätigkeiten, Haftung und Versicherung, Datenschutz und der Nutzung privater Smartphones? Wie gehen wir mit Fotos, digitalen Tools, Exkursionen oder Grenzverletzungen um? Anhand konkreter Fälle aus dem Bildungsalltag klären wir rechtliche Grundlagen und fragen, wie ein sicherer, diskriminierungssensibler und teilnehmendenorientierter Rahmen für politische Bildung gestaltet werden kann. Rechtliche Rahmenbedingungen sind Teil der professionellen Gestaltung politischer Bildung.

Illustration: KI-generiert mit Canva AI, 2026

News

Save the Date: Learn & Lunch

Praxisimpulse zu Seminarkonzepten und Methoden für Referent*innen und Multiplikator*innen der politischen Jugendbildung

Neue Ideen für die Seminarpraxis – kompakt, kollegial und online. Mit unserer neuen Veranstaltungsreihe „Learn & Lunch“ laden wir an fünf Mittwochen im Herbst zu einer aktiven Mittagspause ein. In jeweils 45 Minuten stellen Kolleg*innen aus den Arbeit und Leben-Landesorganisationen sowie Kooperationspartner*innen erprobte Seminarkonzepte, Methoden und Materialien für die politische Jugendbildung vor. Im Anschluss gibt es Raum für Fragen, Austausch und Diskussion.

Jeweils mittwochs von 12:30 bis 13:15 Uhr (online via Zoom):

  • 21.10.2026 – Konflikte als Chance – demokratisch handeln im Arbeitsalltag
  • 28.10.2026 – Unsoziales Verhalten und Meinungsfreiheit in Sozialen Medien? Einblicke in ein Modellseminar mit Azubis im Internat
  • 04.11.2026 – Game Jam „Ressource Maschine Mensch“
  • 11.11.2026 – WTF?! Gruppenchat – Ein Bildungsmodul zu Memes, Hate Speech und digitaler Zivilcourage in der Arbeitswelt
  • 18.11.2026 – Parasoziale Beziehungen

Die Reihe bietet kurze Inputs aus der Praxis für die Praxis: Vorgestellt werden erprobte Seminarkonzepte, Methoden und Materialien für die politische Jugendbildung. Im Anschluss gibt es Raum für Fragen, Austausch und Diskussion. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die Anmeldung zu „Learn & Lunch“ ist ab sofort möglich:
https://eveeno.com/learnandlunch
Die Zugangsdaten zu den einzelnen Terminen (Zoom-Link) werden kurz vor der jeweiligen Veranstaltung per E-Mail verschickt.

Demokratie ist weit mehr, als einmal in vier Jahren zur Wahl zu gehen. Sie ist ein komplexes Gefüge aus Werten, Rechten und Pflichten. Doch was bedeutet Demokratie für mich persönlich – in meinem Alltag? Wie verhalte ich mich, wenn unterschiedliche Standpunkte aufeinandertreffen? Mithilfe der Betzavta-Methode des ‘Adam-Institut for Democracy and Peace’ Jerusalem reflektieren Teilnehmende spielerisch ihre Grundhaltungen und üben interaktiv einen demokratischen und kreativen Umgang mit Konflikten. Das hilft mit Unterschiedlichkeit umzugehen und stärkt Empathie und Toleranz.

 

In Kooperation mit der DEXT-Fachstelle des Landkreises Marburg-Biedenkopf

KI (Künstliche Intelligenz) verändert unseren Alltag – oft unbemerkt, aber tiefgreifend. Von Sprachassistenten über personalisierte Werbung bis hin zu automatisierten Entscheidungen in Medizin, Verkehr und Bildung: KI ist längst Teil unserer Lebenswelt geworden.

Doch wie funktionieren diese Technologien? Welche Chancen bieten sie – und welche Risiken? Wie können wir als Gesellschaft den Umgang mit KI aktiv und verantwortungsbewusst gestalten?
In diesem Seminar beleuchten wir zentrale Fragen rund um die Anwendung von KI im Alltag. Wir stellen aktuelle Innovationen vor und diskutieren deren ethische, soziale und politische Folgen.

Hundstadt hat eine bemerkenswerte jüngere Vergangenheit; es ist zwar ein recht kleiner Ort, ist aber mit den zahlenmäßig meisten Lagern im Usinger Land versehen gewesen. Diese bestanden zeitweise nacheinander, aber auch parallel zueinander in verschiedenen Bereichen von Hundstadt.
Ausgang dafür war zuerst der Reichsarbeitsdienst (RAD), der bereits im Juli 1933 in Laubach ein Lager errichtete, das später dann aber nach Hundstadt verlegt wurde. Dessen Bau begann hier Ende März 1935 und wurde dann im Juli 1936 als RAD-Lager „Bemelberg“ eingeweiht, belegt mit der RAD-Abteilung 4/252. In der Nähe dazu wur-den weiterhin drei Holzbaracken für die dortige RAD-Führung aufgebaut. – Daneben wurde auf einem anderen größeren Geländeabschnitt von Hundstadt – in Vorbereitung auf den Zweiten Weltkrieg – im Oktober 1937 die „Heeres-Nebenmunitionsanstalt Wilhelmsdorf“ geplant, dessen Bau dort dann im Juli 1938 begann. Zur Unter-bringung von ausländischen Zwangsarbeitern und Kriegsgefangenen, die in der „Muna“ später zur Arbeit eingesetzt werden sollten, entstand daneben dann auch noch ein weiteres Lager mit der zynischen Bezeichnung „Waldfrie-den“.
Nachdem viele der RAD-Angehörigen zum Kriegsdienst an der Front eingesetzt wurden, wurde auf dem Gelände des RAD-Lagers „Bemelberg“ ein Wehrertüchtigungslager der Hitlerjugend (HJ) eingerichtet, um auch die Ju-gend auf den späteren Kriegsdienst vorzubereiten. – Und im Zusammenhang mit der Untertageverlagerung vor allem der Propellerproduktion der VDM Luftfahrtwerke an und in den „Hasselborner Tunnel“ wurde dort dann im Frühjahr 1944 noch ein Außenlager des „Arbeitserziehungslagers“ in Frankfurt-Heddernheim errichtet, ein „Konzentrationslager der Gestapo“, bekannt als „KZ Rhein-Main“.
Nach dem Ende der Nazi-Herrschaft wurde es von der amerikanischen Armee im April 1945 kurzzeitig in ein Lager für deutsche Kriegsgefangene umgewandelt. Daneben entstand aber auch ein Lager für Displaced Persons (DP), für vom Nazi-Regime verschleppte ausländische Zwangsarbeiter, die wieder zurück in ihre bisherige Heimat oder aber in eine neue wollten. Aus der, nach dem Krieg wieder neu entstandenen Tschechoslowakei kamen im Mai 1946 von dort vertriebene Sudetendeutsche nach Hundstadt, die in alle vier bisher dort existierenden Lager verteilt wurden, unter Einschluss auch der „Muna“. In den nachfolgenden Jahren fanden viele von diesen endgültig in Hundstadt selbst oder aber auch in der näheren Umgebung eine neue Heimat.
1958 folgte dann die vorerst letzte Etappe in der Geschichte der „Muna“: Den dortigen Bewohnern und kleinen Betrieben (einschließlich denen im daneben liegenden Lager „Waldfrieden“) wurden auf Betreiben des Bundesin-nenministeriums gekündigt, um die „Muna Hundstadt“ als Zentrallager des Bundesgrenzschutzes (BGS) nut-zen zu können. Aus diesem wurde dann am 1. Juli 2005 das zentrale „Versorgungslager Hundstadt“ der Bun-despolizei, das als einziges Lager bis in die heutige Zeit in Hundstadt verblieben ist.

Anmeldungen nimmt die Volkshochschule Hochtaunus entgegen: Füllerstraße 1, 61440 Oberursel/Ts., Telefon: 06171 / 58 48-0; e-mail: info@vhs-hochtaunus.de; Internet: http://www.vhs-hochtaunus.de/.

Veranstalter: „Arbeit und Leben (DGB/VHS) Hochtaunus“, gefördert von „Arbeit und Leben Hessen

Vorgestellt werden die Ergebnisse intensiver Quellenforschung in deutschen, britischen, israelischen und amerikanischen Archiven über Orte im Taunus, die im Zweiten Weltkrieg eine wichtige Rolle spielten. Die Bauwerke und Infrastruktur dieser Orte sind u. a. durch Zwangsarbeit von Häftlingen aus Konzentrationslagern entstanden. Anhand von konkreten Beispielen wird das menschenverachtende Nazi-Programm der „Vernichtung durch Arbeit“ dar-gestellt.
Im Einzelnen wird berichtet über das KZ-Außenlager „Tannenwald“ neben Schloss Kransberg (Stammlager: Konzentrationslager Buchenwald bei Weimar/Thüringen), damals als Teil des ehemaligen Führerhauptquartiers „Adlerhorst“ ein Hauptquartier von Himmler und Göring; weiterhin über das KZ-Außenlager Merzhausen auf dem ehemaligen Flugplatz des Führerhaupt-quartiers (SS-Sonderlager/KZ Hinzert im Hunsrück) und über das KZ-Außenlager Hundstadt am Hasselborner Tunnel („Arbeitserziehungslager“ der Gestapo in Frankfurt-Heddernheim).

Anmeldungen nimmt die Volkshochschule Hochtaunus entgegen: Füllerstraße 1, 61440 Oberursel/Ts., Telefon: 06171 / 58 48-0, Telefax: 06171 / 58 48-10, e-mail: info@vhs-hochtaunus.de, Internet: http://www.vhs-hochtaunus.de/.

Veranstalter: „Arbeit und Leben (DGB/VHS) Hochtaunus“, Arbeitsgemeinschaft für politische Bildung im Hochtaunuskreis, gefördert von „Arbeit und Leben Hessen“, in Zusammenarbeit mit den Volkshochschulen Bad Homburg und Hochtaunus.

Unter sachkundiger Führung von Mitgliedern der AG des DGB führt dieser antifaschis-tische Stadtrundgang zu Erinnerungsorten, die lange Zeit kaum beachteten Opfergrup-pen der nationalsozialistischen Verfolgung gewidmet sind. Im Mittelpunkt stehen Men-schen, die nicht in das rassistische und ausgrenzende Weltbild der NS-Diktatur pass-ten und deshalb diskriminiert, entrechtet und verfolgt wurden. Dazu gehörten unter anderem queere Menschen, als „Asoziale“ oder „Berufsverbrecher“ stigmatisierte Per-sonen sowie Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen. Während andere Opfergruppen nach 1945 zunehmend in die öffentliche Erinnerung aufgenom-men wurden, blieben viele dieser Verfolgten über Jahrzehnte hinweg ausgegrenzt. Häufig erhielten sie weder gesellschaftliche Anerkennung noch eine Entschädigung für das erlittene Unrecht. Die Folgen von Ausgrenzung und Diskriminierung wirkten für viele Betroffene weit über das Ende des Nationalsozialismus hinaus fort.
Der Rundgang macht die Schicksale dieser Menschen sichtbar und beleuchtet die Ge-schichte einer lange verdrängten Verfolgung. Er lädt dazu ein, den Blick auf jene Op-fergruppen zu richten, die bis heute oft zu wenig Beachtung finden.

Die Stadtrundgänge werden seit 1979 von der AG Antifaschistischer Stadtrundgang des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) Frankfurt am Main angeboten. Die AG besteht seit Anfang der 1960er Jahre und wurde damals von Widerstandskämpfer/innen mitgegründet.

Veranstalter: „Arbeit und Leben (DGB/VHS) Hochtaunus“, Arbeitsgemeinschaft für politische Bildung im Hochtaunuskreis, gefördert von „Arbeit und Leben Hessen“, in Zusammenarbeit mit den Volkshochschulen Bad Homburg und Hochtaunus.

Die unselige Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland war auch geprägt durch das menschenverachtende Nazi-Programm der „Vernichtung durch Arbeit“, dem nach dem Überfall auf die europäischen Nachbarländer Millionen von ausländischen Zwangsarbei-tern, vor allem aber auch die Häftlinge in den Konzentrationslagern ausgeliefert waren. Wenig hingegen ist darüber bekannt, dass im Machtbereich der Nazis zum Ende des Zwei-ten Weltkriegs auch mobile Häftlingskommandos gezielt zur Beseitigung von alliierten Bombenschäden eingesetzt worden sind.
Diesmal wird über neuere Forschungsergebnisse zu einem solchen mobilen „Konzentra-tionslager auf Rädern“ berichtet, der so genannten 12. SS-Eisenbahn-Baubrigade. Die-ses Kommando wurde am 24.12.1944 im KZ Sachsenhausen aufgestellt und bestand aus 504 Häftlingen mit ihren SS-Bewachern. Es wurde zuerst in Kamp am Rhein und danach in Bad Kreuznach stationiert, und anschließend über Mainz und Frankfurt am Main nach Bad Nauheim verlegt. Hier wurde sie am Güterbahnhof Friedberg eingesetzt. Diese 12. SS-Eisenbahn-Baubrigade kam dann im März 1945 auch noch nach Gießen und Großen-Buseck, um auch dort die im Kriegsverlauf durch alliierte Bombenangriffe massiv zerstörten Schienenanlagen wieder notdürftig zu reparieren. Danach wurde sie weiter nach Dresden und Pilsen verlegt, bevor sie kurz vor dem Kriegsende dann endgültig im Außenlager Ebensee des KZ Mauthausen aufgelöst wurde.
Die 12. SS-Eisenbahn-Baubrigade war ein gefährliches, mörderisches KZ-Kommando und hinterließ an vielen ihrer Stationierungs- und Einsatzorte auch eine verräterische Blutspur in Form von Gräbern von Häftlingen, die mangels ausreichender Ernährung an Entkräf-tung starben, von der SS ermordet worden sind oder durch alliierte Bombenabwürfe auf ihre wechselnden Arbeitsplätze getötet wurden.

Referent: Bernd Vorlaeufer-Germer, Regionalhistoriker aus Bad Homburg v. d. Höhe
Anmeldungen nimmt die die Volkshochschule Bad Homburg entgegen: Telefon: 06172 / 230 06, eMail: info@vhs-badhom-burg.de.

Veranstalter: „Arbeit und Leben (DGB/VHS) Hochtaunus“, gefördert von „Arbeit und Leben Hessen“, in Zusammenarbeit mit den beiden Volkshochschulen in Bad Homburg v. d. Höhe und Oberursel/Ts.

Alsfeld war bereits früh von der nationalsozialistischen Ideologie geprägt. Aus der Stadt gingen mehrere Männer hervor, die im NS-Staat Karriere machten oder ihre Parteizugehörigkeit nutzten, um Macht auszuüben und Verfolgung zu unterstützen – bis hin zum Druck auf jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger. Zugleich verehrten die lokalen Nationalsozialisten einen sogenannten „Märtyrer der Bewegung“ aus ihren Reihen.
Wie verliefen die beruflichen und politischen Lebenswege dieser Männer? Welche Funktionen und Einflussmöglichkeiten hatten sie in Alsfeld und im NS-Staat? Und wie wirkten ihre Entscheidungen auf die lokale Gesellschaft?

Anhand lokaler Beispiele (Presseausschnitte, Verwaltungsakten, Erinnerungsberichte) werden Mechanismen von Anpassung, Opportunismus, Karrierismus und Macht sichtbar gemacht. Zugleich wird thematisiert, wie frühzeitige Ideologisierung und Netzwerke vor Ort das Handeln Einzelner ermöglichten – und welche Folgen dies für die verfolgten Menschen in der Stadt hatte.

Inhalte:

• Frühphase des Nationalsozialismus in Alsfeld: Strukturen, Netzwerke, lokale Dynamiken
• Biografische Schlaglichter auf zentrale Akteure und ihre Aufstiege im NS-System
• Der Kult um „Märtyrer der Bewegung“ und seine Wirkung auf die lokale Mobilisierung
• Reflexion über Verantwortung, Mitwirkung und Widerstand im Umfeld der NS-Diktatur
• Sensibilisierung für die Bedeutung lokaler Erinnerungskultur

Mit der Frage, warum Gewerkschaften heute für Jung und Alt wichtig und notwendig sind, setzen wir unsere Seminarreihe zur sozialen Demokratie fort. Die DGBGewerkschaften vertreten ca. 6 Millionen abhängig Beschäftigte. Nur durch solidarisches Handeln können sie Tarifverträge aushandeln, die gute Arbeitsbedingungen und auskömmliche Löhne sichern. Auch die soziale Absicherung – etwa Kranken- und Rentenversicherung – hängt von einer aktiven Gewerkschaft ab. Für Auszubildende kämpft sie um gute Ausbildungsbedingungen, eine existenzsicherende Vergütung und Übernahme nach der Ausbildung. Für Rentner:innen gilt: Nur wenn Gewerkschaften Lohnerhöhungen erstreiten, wird auch die Rente erhöht. Junge und ältere Menschen sollen über diese Themen ins Gespräch kommen.

Im Seminar wird uns Roland Väth, AG Frieden der Naturfreunde, seine Arbeit vorstellen und mit uns ins Gespräch kommen. Wir schauen auf aktuelle Entwicklungen in Kommunal- und Landtagswahlen, autoritäre Verschiebungen sowie Handlungsoptionen der Gewerkschaften. Wir entwickeln gemeinsam praxisnahe und wirksame Strategien für den Umgang mit rechten Bedrohungen. Mit Stefan Würzbach, DGB, Abteilungsleiter Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, sprechen wir über Reformen, die den Sozialstaat bedrohen.

Prag ist ein Epizentrum europäischer Geschichte und Politik. Seit dem Mittelalter war die Stadt immer wieder Impulsgeberin für Ereignisse und Entwicklungen, die nicht nur die tschechische, sondern die Geschichte des Kontinents nachhaltig mit prägten. Dabei ist es vor allem das 20. Jahrhundert, dass das Verhältnis des Landes zu Deutschland und Europa nachhaltig mitbestimmte.
Die Erfahrungen von Okkupation und Vernichtung durch die Nazis, von Flucht und Vertreibung während des Krieges, aber auch von Fremdbestimmung und Gewaltherrschaft – z.B. nach der Niederschlagung des Prager Frühlings – sind einschneidende Ereignisse, die für die Erinnerungskultur des Landes prägend sind. Heute, mehr als 20 Jahre nach dem Beitritt, ist Tschechien längst in der EU angekommen, Prag zu einem kulturellen Zentrum und Sehnsuchtsort in Europa geworden.
Dennoch ist das Verhältnis zu Europa mannigfaltig. Mit dem erneuten Wahlsieg 2025 bestimmt unter Ministerpräsidenten Andrej Babiš (ANO-Partei) eine Koalition aus rechtspopulistischen bzw. rechtsextremen und europaskeptischen Parteien die Politik in Tschechien. Mit dieser Studienfahrt möchten wir Ihnen unterschiedliche Facetten der Geschichte, der aktuellen Politik und gesellschaftlichen Entwicklungen am Beispiel der Stadt Prag näherbringen. Wir möchten den langen Weg der Tschechinnen und Tschechen in die Europäische Union besser verstehen und aus heutiger Perspektive diskutieren. Dazu laden wir alle Interessierten herzlich ein.

Alle weiteren Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie hier.

News

Qualifizierung – Grundlagen der Politischen Bildung

Zwei Personen arbeiten gemeinsam an einem Tisch und schreiben auf bunte Karten. Im Hintergrund steht eine Pinnwand mit Notizzetteln und dem Titel „Grundlagen des Teamens“.

Unsere Fortbildung für Interessierte und Teamende der politischen Bildungsarbeit wurde überarbeitet und geht in die nächste Runde:

In der zweiteiligen Fortbildung werden die grundlegenden Kompetenzen vermittelt, um als Teamer*in in der politischen Bildung aktiv zu werden – egal, ob erste Erfahrungen gesammelt oder Wissen vertieft werden soll.

Weitere Infos gibt es hier.