28.10.2024
Regionalseminar

Wem gehört das Morgen?

Zwischen revolutionärem Aufbruch und Zukunftsangst.

„Wir wollen alles!“ war ein zentraler Slogan der europäischen Linken in den 1970er Jahren. Für viele schien eine bessere Zukunft frei von Unterdrückung, Ausbeutung und Naturzerstörung greifbar. Utopie schien machbar zu sein, wenn man nur wollte. Und heute? Anstatt positive Utopien zu entwerfen, scheint die Linke vor allem Untergangsszenarien zu bekämpfen: Klimakatastrophe, Demokratiekrise, Rechtsextremismus. Woraus entsteht der Mut, etwas Neues zu entwerfen und neue Wege einzuschlagen?

Wir besuchen Orte und Akteur*innen der einstmals „aufsässigen Stadt“ Frankfurt, wo in den 1960er und 1970er Jahren mit selbstverwalteten Projekten nach neuen Wegen gesucht wurde. Wir reden über und mit Spontis, Dogmatiker*innen, Anarchist*innen und Maoist*innen. Über Macher und Macker, K-Gruppen und Frauenpower, zivilen Widerstand und linke Revolutionsromantik. Was ist aus ihren Projekten und Ideen geworden? Was verbindet sie mit Fridays for Future und der Letzten Generation? Und: Wofür lohnt es sich heute zu kämpfen? Welche Utopie, welche alternative Arbeits- und Lebensform ist möglich?

Ein Seminar für alle, die Aufgeben für die falsche Lösung halten.

Termin: 28.10. – 01.11.2024
Ort: Frankfurt
Kosten: 180 € (ohne Übernachtung/Verpflegung)
Seminarleitung: Thomas Sieben, Said Hosseini
Seminarnummer: 202420

Anmeldung

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Einzelzimmer (gegen Aufpreis)
Teilnahmebedingungen*
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